Buch 2.0-Weltenbauen

Es gibt doch immer wieder Dinge, von denen man noch nie etwas gehört hat! Und Weltenbauen gehört ganz bestimmt dazu. Aber ich habe mir „Twilight“ und „Hogwarts“ angesehen, da ich mit den Geschichten noch am ehesten etwas anfangen kann. Ich bin absolut kein Fantasy-Fan, aber die Harry Potter-Bücher habe ich gerne gelesen. Allerdings würde ich nie selbst auf eine Weltenbau-Plattform zugreifen.

Für unsere Bücherei könnte ich mir vorstellen, eine „Weltenbau-Group“ mit Jugendlichen einzurichten, die ähnlich wie eine Schreibwerkstatt funktioniert. Darüber hinaus wäre auch eine Gaming-Veranstaltung denkbar, in der dann die Figuren der Games nachgebaut werden.

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Librarything for libraries

Grundsätzlich finde ich es gut, dass die Bibliothekskunden die Medien bewerten und anderen empfehlen können. Allerdings nutzen die Leserinnen und Leser in den meisten Bibliotheken, die diesen Service anbieten, die Möglichkeit Rezensionen zu schreiben, nicht so wie gewünscht. Unsere Teilnahme an dem Projekt wurde leider aufgrund technischer Schwierigkeiten nicht umgesetzt, denn sonst könnte ich mehr aus der Praxis  berichten.

Social Reading

Lovely books kenne ich schon länger, während book.date neu für mich ist. Goodreads gefällt mir persönlich nicht. Wenn ich Kommentare zu einem Buch abgeben würde, würde ich wahrscheinlich book.date nutzen. Bisher habe ich darin aber noch keine Notwendigkeit gesehen. Ich bewerte auch ungerne Bücher auf Plattformen, über die ich die Medien gekauft habe.
Für Bibliotheken sehe ich den Nutzen im Social Reading darin, dass man eher auf die Wünsche seiner Kundinnen und Kunden beim Bestandsaufbau eingehen kann. Wie man allerdings einen „Club“ dazu einrichten könnte, weiß ich momentan noch nicht.
Eine Social-Media-Plattform habe ich in dem Sinne nicht auf meinem Ebook-Reader gefunden. Allerdings kann man sich im Shop Kundenbewertungen zu allen Titeln ansehen.

Bewegte Bilder

Wenn die junge Dame nach Informationen über Flechtfrisuren fragt, könnte ich ihr aus unserem Bestand 4 Bücher zum Thema Frisuren anbieten, davon ist ein Buch für Jugendliche und ein Buch für Kinder. Allerdings geht das Buch „Frisuren für Prinzessinnen“ direkt auf das Flechten eines Zopfes ein. Sollten die Medien nicht der Vorstellung der Leserin entsprechen, würde ich sie dann auf Youtube verweisen. Hier findet man zum Thema „Flechtfrisur“ über 17.000 Einträge. Man kann wählen, ob man Flechtfrisuren für kurze, mittellange oder lange Haare sucht, spezielle Flechttechniken usw. Der Vorteil von Youtube liegt auf der Hand. Man findet direkt etwas zu seinem speziellen Problem mit praktischer Anleitung. Die Bücher enthalten zwar auch Fotos mit Beschreibungen, aber bewegte Bilder sind einfach anschaulicher.
Der Nachteil ist, die Bibliothek hat der Leserin die gesuchte Information mit dem Hinweis aufs Internet vermittelt, aber hat keine Medien aus dem Bestand verliehen.
Allerdings könnte man auch noch auf die Onleihe verweisen. Dort würde man zwei Titel über Frisuren finden und hätte somit zwar das Internet bemüht, aber auch Entleihungen für die Bibliothek erzielt.

Termine, Termine…

Für die Terminabsprache zwischen mehreren Kolleginnen und Kollegen nutze ich schon seit langem Doodle. Einfacher kann man eine Terminabsprache nicht machen!

Bei dieser Lektion habe ich mir feedbackr und Storify angesehen. Mir gefiel Storify am besten, da man dort eine Veranstaltung gut nachbereiten kann. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Zuhörer während einer Veranstaltung ein Feedback abgeben. Aber mit Storify werde ich mich demnächst mehr befassen, damit wir es bei einer unserer nächsten Veranstaltungen einsetzen können.

Wiki

Wikis sind eine gute Grundlagen, um Informationen für andere bereit zu stellen. Seit einigen Jahren nutze ich den Wiki der Bezirksregierung, um Informationen abzurufen. Darüber hinaus  haben wir vor 4 Jahren einen bibliotheksinternen Wiki angelegt, in dem wir viele Infos der täglichen Arbeit zum Nachlesen für die Mitarbeiterinnen gesammelt haben. Allerdings wurde unser Wiki durch einen Blog abgelöst, weil es uns einfacher erschien, dort Informationen von allen einzustellen.

Schreiben in Echtzeit

Diese Möglichkeit gleichzeitig mit mehreren Personen an einem Dokument zu arbeiten, fasziniert mich. Man könnte das auch sehr gut bei Teamsitzungen nutzen, um gleich im Anschluss an die Sitzung ein Protokoll erstellt zu haben. So bliebe das Protokollschreiben nicht nur an einer Person hängen. Aber ich könnte mir auch sehr gut den Einsatz bei einer Konzepterstellung vorstellen, an der mehrere Bibliotheken mitarbeiten.

Cloud

Dropbox kannte ich vor dem Netzworking-Kurs, da ab und zu Vorträge von Fortbildungen dort für alle Teilnehmer zur Verfügung gestellt werden. Unsere Auszubildenden erhalten die Lernmaterialien der Berufsschule über diese Cloud. Um solche Sachen zu veröffentlichen, halte ich diese Form der Speicherung für gut, aber man sollte keine wichtigen Unterlagen, die nicht für die Öffentlichkeit gedacht sind, dort speichern. Auch für die Speicherung und den Austausch von Fotos ist so eine Cloud hilfreich, da man auf seinem Rechner dann nicht so viel Speicherplatz benötigt.

Allerdings darf ich Dropbox an meinem Arbeitsplatz nicht mehr nutzen, da dieser Dienst von unserer EDV-Abteilung gesperrt wurde.